1. Biografie

2. Lehrerfahrung

3. Künstlerische Aktivitäten

 

1. Biografie

1968

Geb. am Niederrhein.
 
1989 - 1996 Studium der Musik, Germanistik und Pädagogik an den Universitäten Dortmund und Bochum.
 
1991 - 1995 Studium der künstlerischen Reife im Instrument Akkordeon an der Musikhochschule Detmold, Institut Dortmund.
 
1994 - 1996 Studium jiddischer Sprache, Musik und Literatur; u.a. Oxford University, Institute Martin Buber (Université de Bruxelles), Living Traditions New York (KlezKamp).
 
1996 Forschungs- und Studienaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem, Stipendium der Martin-Schmeißer-Auslandsstiftung der Universität Dortmund und des Freundeskreises der Hebräischen Universität, Projekt Musikpädagogik bei Heinrich Jacoby.
 
1996 - 2001 Doktorand und Lehrbeauftragter am Institut für Musik und ihre Didaktik der Universität Dortmund. Promotion Jiddische Musik in Deutschland nach 1945. Stipendium der Graduiertenförderung des Landes NRW.
 
2000 - 2001 Forschungsaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem, Jewish Music Research Center, Projekt "tsvishn klezmorim un toyre" – Socialisation in Yiddish Musical Culture. Stipendium des Israelischen Außenministeriums.
 
2001 - 2003
 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam, Professur für Religionswissenschaft, Kollegium für jüdische Studien/School of Jewish Studies. Drittmittelprojekte Jiddische Lieder, Klesmer, Purimspiele – Die Petersburger Sammlungen Sofia Magids und Moyshe Beregowskis (Volkswagen-Stiftung) und Jiddische Lieder und Klesmermusik – Das Tonarchiv David Kohan (Thyssen-Stiftung).
 
 2003 - 2005 Studienreferendar an der Hermann-Ehlers-Oberschule (Gymnasium) in Berlin-Steglitz.
 
Juni 2005 Studienrat für die Fächer Musik und Deutsch am Gymnasium Othmarschen in Hamburg.
 
August 2006 Fachleiter Musik am Gymnasium Othmarschen in Hamburg.
 
August 2007 Koordinator für Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit am Gymnasium Othmarschen in Hamburg, seit Oktober 2008 Oberstudienrat.
 
August 2012

Als abgeordneter Oberstudienrat Referent am Landesinstitut Hamburg für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Bereich Fortbildung/Beratung Deutsch Sekundarstufe II), außerdem Unterrichtstätigkeit am Oberstufenhaus der Ida-Ehre-Schule in Hamburg Eimsbüttel (Stadtteilschule).
 

Februar 2014

Fachleiter Musik und Deutsch an der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (OSZ) in Berlin-Schöneberg.
 

August 2014 Schulleiter des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn (Staatlich anerkannte Privatschule der Jüdischen Gemeinde Berlin) in Berlin-Mitte.

 

2. Lehrerfahrung

1991 - 1996 Lehrbeauftragter für Akkordeon an der Folkwang-Musikschule Essen, Privatmusiklehrer für Klavier und Akkordeon.
 
Seit 1991 Verschiedene Workshops wie Konzerte zu Klesmermusik, jiddischer Kultur und Sprache, Liedern und Tänzen an Gemeinden, Volkshochschulen, Theatern, allgemeinbildenden Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland, Israel, den USA und der Schweiz.
 
Seit 1997 Vorlesungen und Seminare im musikpädagogischen wie musikwissenschaftlichen Bereich an den Universitäten Dortmund, Oldenburg und Potsdam.
 
Seit 2001 Lehrerfortbildungen im Bereich Musik und Tanz.
 
 2003 - 2005 Referendariat an der Hermann-Ehlers-Oberschule (Gymnasium) in Berlin-Steglitz.
 
seit Juni 2005 (Ober-)Studienrat für die Fächer Musik und Deutsch am Gymnasium Othmarschen in Hamburg.
 
seit August 2012 Als abgeordneter Oberstudienrat am Landesinstitut Hamburg in der Lehrerfortbildung und -beratung tätig, Unterrichtstätigkeit an der Ida-Ehre-Schule in Hamburg-Eimsbüttel.
 
Februar 2014

Fachleiter Musik und Deutsch an der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (OSZ) in Berlin-Schöneberg.
 

August 2014 Schulleiter des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn (Staatlich anerkannte Privatschule der Jüdischen Gemeinde Berlin) in Berlin-Mitte.

 

3. Künstlerische Aktivitäten

1986 - 1991 Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Akkordeonwettbewerbe; darunter Jugend-Musiziert und Deutscher Akkordeon-Musikpreis.
 
1991 - 2003 Konzerte und Rundfunkaufnahmen als Akkordeonist im Bereich klassischer, moderner, jiddischer und improvisierter Musik; Teilnahme an verschiedensten Meisterkursen in den o.g. Bereichen.
 
1991 Konzertreihe Klangräume des Initiativkreises Ruhrgebiet, gleichnamige CD.
 
1992 - 1996 Mitglied der Modern Jazz und Weltmusikband Bazar Bizarre.
 
1994 Programm mit jiddischen Liedern und Klesmermusik mit der Gruppe Dilemma.
 
1994 - 1997 Gastengagements als Schauspieler und Musiker in den Ensembles der Stadttheater Moers (Die Kameliendame), Krefeld and Mönchengladbach (Kasimir und Caroline), Köln (Anatevka, King Lear, Was ihr wollt).
 
1994 Programm mit jiddischen Liedern und Klesmermusik mit dem Trio Tachless.
 
Akkordeonist im Ensemble Giora Feidmans, CD The Soul Chai.
 
1996 Musiktheater Jankele – eine jiddische Geschichte; CD Roshinkes mit mandlen (s. Publikationen). Bis heute ca. 40 Aufführungen, u.a. beim Shalom-Festival Vilnius.
 
1997 Entwicklung und Produktion des jiddischen Theaterprojektes dem sejdns lid, Premiere in der Jüdischen Gemeinde Dortmund, gefördert von der Stadt Dortmund, Nigun e.V. und den jüdischen Gemeinden Duisburg/Mülheim/Oberhausen. Bis heute ca. 30 Aufführungen, CD dem sejdns lid.  tonträger
 
1999 Premiere des Soloprogramms nischt kejn konzert – klesmer, lieder, geschichten im Dortmunder Schauspiel, bis heute ca. 70 Aufführungen.  nisht kejn konzert

Akkordeonist im Ensemble Giora Feidmans, CD The Music of Ora Bat Chaim.
 

2000 Solo-CD nischt kejn konzert – klesmer, jiddische lieder und geschichten, gefördert von der Stiftung Kunst und Kultur Nordrhein-Westfalen.  tonträger
 
2001 Rose Ausländer – Texte und Musik mit Isabel Katharina Sandig, Kooperation mit dem Theater Sago (Essen) bis heute ca. 40 Aufführungen.
 
2003 Solo-CD Bruxelles. Tango, Musette, jiddisch, klassisch.  tonträger


© aaron eckstaedt 2014